Fundstücke aus der Werkzeugkiste

Vor kurzem habe ich meine Werkzeugkiste aufgeräumt. Und dabei bin ich, wie jedes Mal, über Beilagscheiben gestolpert, die ich vor Jahren mal gekauft habe.

Auch wenn es mir peinlich ist, es zuzugeben, aber ich habe eigentlich nur eine gebraucht und das Pack gekauft, weil es so billig war.

Und seitdem sind sie fester Bestandteil meiner Werkzeugkiste. Denn wegwerfen kann ich sie nicht, das verbietet mir mein grünes Gewissen.

Bis jetzt haben sie mich immer daran erinnert, dass es einfach keinen Sinn macht, mehr zu kaufen, als man braucht.

Aber kürzlich habe ich auf Pinterest einen Pin mit Beilagscheiben gesehen. Vor meinem inneren Auge ist sofort eine Idee entstanden, wie man Beilagscheiben bearbeiten und zu einem interessanten Schmuckstück umgestalten könnte. Ich bin in den Keller gegangen, habe die Beilagscheiben hochgeholt und angefangen. Meine erste Idee seht ihr hier:

Und so funktioniert's:

Material & Werkzeug:

  • Beilegscheibe
  • Bohrer für Metall, 2 mm
  • Feile und Schmirgellatten bzw. Papier
  • ev. Korund-Schleifkörper

Bohren

Mit dem Metallbohrer der Stärke 2 mm bohrst du das Loch.

Wenn du die Bohrmaschine auf eine geringe Drehzahl einstellst, funktioniert das ganz eingach.

Fläche bearbeiten

Mir gefällt die glatte Fläche der Beilagscheibe gar nicht. Deshalb habe ich iihr mit einer Feile eine sternförmige Struktur gegeben.

Struktur harmonisieren

Ich gehe immer noch einmal mit dem Korund-Schleifkörper drüber. Das hat den Vorteil, dass man die Struktur harmonisieren und Patzer ausgleichen kann.

Rand feilen

Die Zacken am Rand, die durch die Bearbeitung entstanden sind, kannst du mit einer Feile und Schmiergellatten (oder Schleifpapier) glätten.

Fertig

Mit dem Connector kannst du jetzt deinen Schmuckanhänger immer wieder neu kombinieren. Wir haben auf dem Bild eine Schallplatte als Hintergrund gewählt.

Bildergalerie

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