Der Connector

Der patentierte Connector ist das einzige modulare Baukastensystem für Schmuck, mit dem Schmuck - Anhänger wirklich individuell gestaltet und kreativ miteinander kombiniert werden können.

Der Connector – ein modulares Baukastensystem

Unter Modularität (Baukastenprinzip) versteht man die Aufteilung des Ganzen in einzelne Teile, die durch normierte Schnittstellen miteinander kombiniert werden können.

 

Es gibt im Schmuckbereich zwar schon lange modulare Systeme. Allerdings war es bisher nicht möglich, Schmuck wirklich individuell zu gestalten. Man konnte zwar Anhänger austauschen. Aber aufgrund der notwendigen Normierung (Form, Größe, Befestigung) war die Auswahl sehr begrenzt. Gerade bei komplexen Schnittstellen (z.B. komplizierten Gewinden) konnte man nur Anhänger aus dem Sortiment des Herstellers auswählen.

Im Gegensatz dazu ist die Schnittstelle des Connectors ein simples Front-Loch mit einem Durchmesser von ca. 2,0 mm. Damit ist die Befestigung denkbar einfach und es gibt in der Auswahl der Materialien und Formen für die Schmuck-Anhänger so gut wie keine Einschränkungen. Somit ist der Connector ein offenes System, bei dem Schmuck-Anhänger der unterschiedlichsten Künstler miteinander kombiniert werden können und buchstäblich jeder sich ganz leicht eigene Schmuck-Anhänger selbst fertigen kann.

Der Connector – Funktionsweise

Der Connector besteht aus zwei Teilen:

  • einem Haken, an dem die Schmuck-Anhänger befestigt werden

  • einer Basis, in die der Haken ein geklickt wird

Schließen des Connectors: Animation - Connector in 5-facher Vergrößerung

Die Schlaufe des Hakens wird bis zum Anschlag in die Schlaufe der Basis geschoben. Dann drückt man auf die Rückseite des Hakens. Dadurch, dass sowohl der untere Teil der Basis als auch die Spitze des Hakens rampenartig aufgebaut sind, wird die Spitze des Hakens in den Balkon der Basis geschoben und so fixiert, dass er nur durch Krafteinwirkung wieder gelöst werden kann.

Öffnen des Connectors: Animation - Connector in 5-facher Vergrößerung

Die Verbindung kann ganz einfach gelöst werden, indem man den Haken von unten drückt und zur Seite schiebt.

Vorteile des Connectors

Dicke der Schmuckstücke:

Die Haken können in mehreren Größen gefertigt werden (aktuell sind zwei Größen verfügbar). Dadurch gibt es kaum Begrenzungen die Dicke des Schmuckstücks betreffend und es können auch mehrere Schmuckstücke hintereinander befestigt werden.

 

Umfang und Material der Schmuckstücke:

Da die normierte Schnittstelle aus einem simplen Frontloch besteht, gibt es keine Einschränkungen bezüglich der Form und Größe der Schmuckstücke.

 

Dicke der Ketten, Lederbänder usw.:

Der obere Teil des Connectors (Schlaufe) hat einen Durchmesser von ca. 0,6 cm. Somit können alle gängigen (Edel-) Metall-Ketten, Leder- und Seidenbänder und auch Ringverschlüsse durchgezogen werden. Die Ketten können sowohl kurz als auch lang getragen werden.

Der Connector – Material & Fertigung

Bei der Entwicklung des Connectors war neben der Offenheit des Systems (d.h. die normierte Schnittstelle besteht aus einem simplen Front-Loch und somit gibt es kaum Einschränkungen im Design der Schmuckstücke) vor allem die günstige Fertigung von entscheidender Bedeutung.

 

Haken

Für eine günstige Fertigung des Connectors war es unerlässlich, ihn so zu konzipieren, dass er keine beweglichen Teile (z.B. Scharnier) beinhaltet.

 

Dies wird dadurch erreicht, dass der Haken so gestaltet ist, dass er elastisch verformbar ist. Der Haken wird aus einem Federstahl-Blech (Werkstoff - Nr.: 1.4310) mittels Mikro-Wasserstrahl-Technik herausgeschnitten.

 

Basis

Die Basis dient der Befestigung des Haken. Sie ist so gestaltet, dass sich der Haken gut einführen lässt und wird aus hochwertigem Edelstahl (Werkstoff – Nr.: 1.4404), der auch in der Medizintechnik Anwendung findet, hergestellt. Somit können zum Einen Allergien durch den Hautkontakt ausgeschlossen werden. Zum Anderen ist damit die Langlebigkeit und Nachhaltigkeit der Basis sichergestellt.

 

Für die Fertigung der Basis kommen zwei Fertigungstechniken in Frage:

  • Strahlschmelzverfahren (SLM – Selective Laser Melting):
    Ähnlich wie beim 3D-Druck wird schichtweise ein Edelstahl-Pulver aufgetragen, mit einem Laserstrahl erhitzt und so die Form der Basis aufgebaut.

  • MIM-Technik (Metal Injection Molding):
    Metal Injection Molding ist ein innovatives Verfahren für die Herstellung kleinerer bis mittelgroßer Bauteile mit komplexer Geometrie. In mehreren Prozessschritten wird Metallgranulat mit einem Binder vermischt, in einer Form erhitzt und anschließend gesintert.

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